Kontakt:

mimosen@a1.net

M.: 0676 500 89 38


Derzeit in Arbeit:

GESUNDLACHEN MIT DEN MIMOSEN
mit Helga LEITNER, Günther Viktor WLACH
und Reinhold NOWOTNY
( geplant für Juli oder August )
ZRUCK SCHAU I NIMMER
Wiedenlieder von und mit Helga LEITNER
musikalische Arrangements: Maximilian WLACH
( geplant für Anfang September )
OMA IST EIN CLOWN mit Helga LEITNER

( alle drei Projekte open air )

NUR FREI SEIN
Szenische Lesung des Theaterstücks über Widerstand gegen Diktatur
mit Andrea NITSCHE, Alexander NOWOTNY u.a.
Dramaturgie und Regie: Günther Viktor WLACH
( geplant für November im Festsaal der BV Wieden )

mit Dank an die Kulturverantwortlichen in unserem Heimatbezirk

 

 

TUCHOLSKY

 

FÜR ALLE TAGE

 Eine heitere musikalische Lesung mit:
Helga LEITNER und Günther V. WLACH

 Am Klavier: Reinhold NOWOTNY

 Dramaturgie und Regie: Günther V. WLACH

  Produktion: Theatergruppe MIMOSEN

 

Der für Do. 14. Mai 2020 um 19 Uhr
geplante Termin wird voraussichtlich auf

Do. 10. September

verschoben.

In der Bücherei Philadelphiabrücke  / Meidlinger Hauptstraße 73

  1120 WIEN

                                                  

Wir danken der Bücherei für den Auftrag sowie dem Bezirk Meidling für die Unterstützung des Projekts.

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Hier eine von vielen Stimmen nach der letzten Vorstellung im Februar:

Vielen tausend Dank für den gestrigen großartigen Abend! Ich hoffe, ich habe noch oft die Möglichkeit euch zu erleben.

Leider habe ich erst gestern mit weit über 50 Jahren die Bekanntschaft mit euch gemacht, zum Glück jetzt 😊

 

RÜCKBLICK 2019

 

VERBLENDETE    TÖCHTER

 

Nach dem Roman
UNSERE TÖCHTER, DIE NAZINEN
von
HERMYNIA ZUR MÜHLEN

 

  von und mit
HELGA LEITNER

im THEATER EXPERIMENT,

 in der Bücherei Philadelphiabrücke
sowie
im Bezirksmuseum Landstraße

 

Dramaturgie und Regie: Günther V. WLACH

 Tontechnik: Walter Tatzgern

 

Wir danken den Bezirken Alsergrund und Landstraße für die Förderung.

 

 

RÜCKSCHAU 2018:

 Die Zeitung der Österreichischen Theatergemeinde kündigt an:

 

Die Szenische Lesung mit dem selben Ensemble

war bereits im Festsaal der BV WIEDEN wie auch in der
Art Lounge des Cafe KORB und im L.E.O. ein großer Erfolg - bestens besucht, viel akklamiert, mit tollem feedback danach.

 

„Was jetzt, Professor Higgins?“:
Die Emanzipation der Eliza D.

 

17. September 2016 nach Anja Schmidt

 

„Was wäre, wenn…?“ steht als Frage über dem spannenden Stück
„Was jetzt, Professor Higgins?“ von Helga Leitner, das seine Präsentation mit einer szenischen Lesung im Festsaal der Bezirksvorstehung Wieden erlebte. Leitners Konversationsstück setzt 25 Jahre nach dem Ende von George Bernard Shaws „Pygmalion“ an: Henry Higgins, Professor für Sprachwissenschaft, war es gelungen, die junge Eliza Doolittle, eine Blumenverkäuferin aus einfachen Verhältnissen, zu einer Dame der feinen Londoner Gesellschaft samt entsprechendem Auftreten zu verwandeln. Shaws Stück endet, als Eliza den selbstgefälligen Higgins verlässt, weil dieser sie von oben herab behandelt.

 

In „Was jetzt, Professor Higgins?“ ist Eliza eine gestandene Unternehmerin, die sich sich mit einem Blumengeschäft selbstständig gemacht hat, und Mutter einer Tochter namens Viktoria, die Literaturwissenschaft studiert. Eliza und Higgins sind zwar kein Paar, aber einander mittlerweile in Freundschaft zugetan – hier folgt Leitner inhaltlich Shaws Nachwort, der ein „Happy End“ zwischen den beiden kategorisch ausgeschlossen hatte.

 

Leitners Dialoge sind sehr geschliffen und perfekt auf die jeweiligen Charaktere zugeschnitten. Im Verlauf des Stücks – ohne zu viel zu verraten – gerät die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ins Wanken, und auch Higgins trägt seinen Teil dazu bei, dass sich das quasifamiliäre Gefüge verformt. Die Autorin bringt zudem eine politische Komponente ins Spiel und thematisiert den Faschismus im Europa der 30er Jahre – in Form der Figur von Alfred, Viktorias Studienkollegen aus Deutschland.
Stimmige Atmosphäre mit raffinierten Spannungselementen
Regisseur Günther V. Wlach hat Leitners Stück mit dem spielfreudigen Ensemble der Theatergruppe Mimosen als szenische Lesung zur Aufführung gebracht. Wlach gelingt es, eine dichte, stimmige Atmosphäre herzustellen und setzt auf wohlüberlegte Spannungselemente, wie raffinierte Lichteffekte beim Auftritt von Doolittle, Elizas Vater. Perfekt ins Bild passen dazu die der erzählten Zeit nachempfundenen Kostüme von Charlotte Leitner.
Auch die Musikeinspielungen – von Bartóks drittem Klavierkonzert bis zu Werken von Britten, Hindemith und Strawinsky– tragen auf eindrucksvolle Weise zum Flair der Inszenierung bei.

 

Das Ensemble ist bestens aufeinander eingespielt und mit großer Leidenschaft bei der Sache:
Jörg Stelling mimt sehr überzeugend einen sprachverliebten, selbstzufriedenen Higgins, der es nicht lassen kann, Eliza in ihrem Ausdruck zu korrigieren. Als ebendiese beeindruckt Andrea Nitsche:
Ihre Eliza ist, allen Widrigkeiten zum Trotz, ein willensstarker Charakter, der allerdings von Tochter Viktoria gehörig herausgefordert wird.
Großartig anzuhören: jene Szenen, in denen die echauffierte Eliza in ihre alte Mundart zurückfällt.

 

Stefanie Elias glänzt als Viktoria und changiert als diese zwischen jugendlicher Aufmüpfigkeit und dem Eingeständnis ihrer Gefühle. Alexander Nowotny gefällt als Alfred, der durch seine Herkunft politische Brisanz ins Geschehen bringt. Thomas Bauer kommt als Elizas Vater Doolittle erst im zweiten Akt zum Einsatz: Sehr gekonnt stellt er den Müllkutscher dar, der seine familiären Verwicklungen bereinigen möchte. Alles in allem eine sehr gelungene Aufführung, der noch viele weitere Spieltermine zu wünschen sind!

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Publikumsstimmen nach der szenischen Lesung im Herbst 2016:

 

Tolle Idee, g´scheiter Text, treffliche Regie !

Prof. Günther Frank

 

Hat uns außerordentlich gut gefallen ! Sowohl Libretto ( Bravo ) als auch Umsetzung:Schauspieler, Regie, Musik ( ! ) sehr gut !

Prof. Konrad Leitner ( Musikakademie )

 

Danke für den wunderbaren Abend, war trotz Enge ein unvergessliches Erlebnis!

LG

Roland Buchner