Kontakt:

mimosen@chello.at

M.: 0676 500 89 38


 

 

ICH SCHWAMM NACH DEM EILAND
DER FREIHEIT HINAUS

 

 

Lesung mit Musik von vom NS- und anderen diktatorischen Regimen verfolgten Künstlerpersönlichkeiten,
wobei dem tragischen Schicksal oftmals die Leichtigkeit der Werke gegenübersteht.

 

 

Einige der Autoren und Komponisten :

 

GRÜNBAUM, BRONNER, FARKAS, ROTH, FRIEDELL, WEIGEL, SOYFER, KREISLER, ECKHARDT, POLGAR, BERG, KÄSTNER,

FRIED, BRECHT, DOMIN, HIKMET, RINGELNATZ,

HAMMERSCHLAG ,WERFEL, MÜHSAM,

LEOPOLDI,RODA, TUCHOLSKY,
THEODORAKIS, KALÉKO

 

 

mit Helga LEITNER, Günther V. WLACH

und Reinhold NOWOTNY

 

am Donnerstag, 15. November um 19 Uhr
in der Bücherecke BelleArTi
Wiedner Hauptstraße  131 / 1050 WIEN

 

am Mittwoch, 21. November um 19 Uhr
im Festsaal der BV WIEDEN
Favoritenstraße 18 / 1040 WIEN

 sowie

am Freitag, 23. November um 19 Uhr
im Festsaal der BV DÖBLING
Gatterburggasse14 / 1190 WIEN

 

 

Wir danken den Kulturverantwortlichen der Bezirke

Döbling, Margareten und Wieden.

 

 

Nach zwei äußerst erfolgreichen Vorstellungen auf der Wieden und in Sandleiten planen wir weitere Termine für 2019:

 

VERFÜHRTE JUGEND

 

nach dem Roman: Unsere Töchter, die Nazinen

von Hermynia Zur Mühlen

mit Helga LEITNER

Dramaturgie und Regie: Günther V. WLACH
Technik: Walter Tatzgern

 

 

 

Rückschau:

 

URAUFFÜHRUNG Mai 2018

 

 

WAS JETZT, PROFESSOR HIGGINS ?
von Helga LEITNER  nach
G.B. SHAW´s PYGMALION
oder dem Musical MY FAIR LADY

 

 mit
Andrea Nitsche, Stefanie Elias, Jörg Stelling,
Thomas Bauer
und Alexander Nowotny

 

Dramaturgie und Regie: Günther V. WLACH

Regie- und Produktionsassistenz: Stefanie Gmachl
Licht- und Tontechnik: Manfred Nowotny / Walter Tatzgern

       
Produktion: THEATERGRUPPE MIMOSEN
Es war eine wunderschöne Serie von Vorstellungen. Einhellige
Meinung: Tolles Ensemble ! Und das Sück sollte im ganzen
deutschen Sprachraum auf und ab gespielt werden.

ÜBER EINE WIEDERAUFNAHME 2019 WIRD DEMNÄCHST VERHANDELT.

Wir werden Sie weiter informieren.

Wir danken den Bezirken Alsergrund,Döbling,Landstraße und Wieden 
sowie der Kanzlei Dr. Schmidt, der Apotheke zum Einhorn und der
Ordination Dr. Drsata
für die Förderung der Produktion,
weiters der Fa. Expo für Sachsponsoring.

 

 

Die Zeitung der Österreichischen Theatergemeinde kündigt an:

 

Die Szenische Lesung mit dem selben Ensemble

war bereits im Festsaal der BV WIEDEN wie auch in der
Art Lounge des Cafe KORB und im L.E.O. ein großer Erfolg - bestens besucht, viel akklamiert, mit tollem feedback danach.

 

„Was jetzt, Professor Higgins?“:
Die Emanzipation der Eliza D.

 

17. September 2016 nach Anja Schmidt

 

„Was wäre, wenn…?“ steht als Frage über dem spannenden Stück
„Was jetzt, Professor Higgins?“ von Helga Leitner, das seine Präsentation mit einer szenischen Lesung im Festsaal der Bezirksvorstehung Wieden erlebte. Leitners Konversationsstück setzt 25 Jahre nach dem Ende von George Bernard Shaws „Pygmalion“ an: Henry Higgins, Professor für Sprachwissenschaft, war es gelungen, die junge Eliza Doolittle, eine Blumenverkäuferin aus einfachen Verhältnissen, zu einer Dame der feinen Londoner Gesellschaft samt entsprechendem Auftreten zu verwandeln. Shaws Stück endet, als Eliza den selbstgefälligen Higgins verlässt, weil dieser sie von oben herab behandelt.

 

In „Was jetzt, Professor Higgins?“ ist Eliza eine gestandene Unternehmerin, die sich sich mit einem Blumengeschäft selbstständig gemacht hat, und Mutter einer Tochter namens Viktoria, die Literaturwissenschaft studiert. Eliza und Higgins sind zwar kein Paar, aber einander mittlerweile in Freundschaft zugetan – hier folgt Leitner inhaltlich Shaws Nachwort, der ein „Happy End“ zwischen den beiden kategorisch ausgeschlossen hatte.

 

Leitners Dialoge sind sehr geschliffen und perfekt auf die jeweiligen Charaktere zugeschnitten. Im Verlauf des Stücks – ohne zu viel zu verraten – gerät die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ins Wanken, und auch Higgins trägt seinen Teil dazu bei, dass sich das quasifamiliäre Gefüge verformt. Die Autorin bringt zudem eine politische Komponente ins Spiel und thematisiert den Faschismus im Europa der 30er Jahre – in Form der Figur von Alfred, Viktorias Studienkollegen aus Deutschland.
Stimmige Atmosphäre mit raffinierten Spannungselementen
Regisseur Günther V. Wlach hat Leitners Stück mit dem spielfreudigen Ensemble der Theatergruppe Mimosen als szenische Lesung zur Aufführung gebracht. Wlach gelingt es, eine dichte, stimmige Atmosphäre herzustellen und setzt auf wohlüberlegte Spannungselemente, wie raffinierte Lichteffekte beim Auftritt von Doolittle, Elizas Vater. Perfekt ins Bild passen dazu die der erzählten Zeit nachempfundenen Kostüme von Charlotte Leitner.
Auch die Musikeinspielungen – von Bartóks drittem Klavierkonzert bis zu Werken von Britten, Hindemith und Strawinsky– tragen auf eindrucksvolle Weise zum Flair der Inszenierung bei.

 

Das Ensemble ist bestens aufeinander eingespielt und mit großer Leidenschaft bei der Sache:
Jörg Stelling mimt sehr überzeugend einen sprachverliebten, selbstzufriedenen Higgins, der es nicht lassen kann, Eliza in ihrem Ausdruck zu korrigieren. Als ebendiese beeindruckt Andrea Nitsche:
Ihre Eliza ist, allen Widrigkeiten zum Trotz, ein willensstarker Charakter, der allerdings von Tochter Viktoria gehörig herausgefordert wird.
Großartig anzuhören: jene Szenen, in denen die echauffierte Eliza in ihre alte Mundart zurückfällt.

 

Stefanie Elias glänzt als Viktoria und changiert als diese zwischen jugendlicher Aufmüpfigkeit und dem Eingeständnis ihrer Gefühle. Alexander Nowotny gefällt als Alfred, der durch seine Herkunft politische Brisanz ins Geschehen bringt. Thomas Bauer kommt als Elizas Vater Doolittle erst im zweiten Akt zum Einsatz: Sehr gekonnt stellt er den Müllkutscher dar, der seine familiären Verwicklungen bereinigen möchte. Alles in allem eine sehr gelungene Aufführung, der noch viele weitere Spieltermine zu wünschen sind!

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Publikumsstimmen nach der szenischen Lesung im Herbst 2016:

 

Tolle Idee, g´scheiter Text, treffliche Regie !

Prof. Günther Frank

 

Hat uns außerordentlich gut gefallen ! Sowohl Libretto ( Bravo ) als auch Umsetzung:Schauspieler, Regie, Musik ( ! ) sehr gut !

Prof. Konrad Leitner ( Musikakademie )

 

Danke für den wunderbaren Abend, war trotz Enge ein unvergessliches Erlebnis!

LG

Roland Buchner